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Verkehrsunfall Alleestraße: Verdächtiger aus Bochum identifiziert

Die Verkehrspolizei hat nach intensiven Ermittlungen einen 20-jährigen Bochumer als Tatverdächtigen identifiziert. Der Verdächtige wird beschuldigt, den Unfall verursacht zu haben, bei dem eine 25-jährige Frau lebensgefährlich verletzt wurde.

Foto: Depositphotos

Bochum (ost)

Nach ausführlichen Untersuchungen zum Unfall auf der Alleestraße am 7. November (wie berichtet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/6158854) konnte die Polizei einen verdächtigen Bochumer (20) identifizieren.

Über mehrere Wochen hinweg hat das Verkehrskommissariat Hinweise zu diesem Fall überprüft, Zeugen befragt und Videomaterial ausgewertet. Nun haben die aufwändigen Ermittlungen zu einem Erfolg geführt: Die Polizei hat einen 20-jährigen Bochumer identifiziert, der verdächtigt wird, den Unfall am 7. November verursacht zu haben.

Laut den aktuellen Ermittlungen hatte die 25-jährige Frau, die bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt wurde, ihr Auto am Straßenrand der Alleestraße geparkt und war ausgestiegen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde sie vom Fahrzeug des 20-Jährigen erfasst und auf den Gehweg geschleudert. Der 20-Jährige setzte seine Fahrt fort, ohne sich um die Verletzte zu kümmern.

Die Polizei hat das Auto, den Führerschein und das Handy des Tatverdächtigen sichergestellt.

Die 25-jährige Frau befindet sich weiterhin in stationärer Behandlung.

Aufgrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Einzelheiten zu dem Vorfall bekannt gegeben werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistiken für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigen insgesamt 637.365 Unfälle. Von diesen Unfällen hatten 63.250 (9,92%) einen Personenschaden, während 13.559 (2,13%) als schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden eingestuft wurden. Es gab 3.764 (0,59%) Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerhalb von Ortschaften gab es 55.296 (8,68%) Unfälle, außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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