Ein PKW wurde von einer Bahn erfasst und mehrere Meter mitgeschleift. Der Fahrer konnte das stark beschädigte Fahrzeug eigenständig verlassen.
Verkehrsunfall auf dem Bahnübergang Auermühle: PKW von Bahn erfasst

Ratingen (ost)
Am Samstag, dem 22. August 2026, ereignete sich gegen 21:15 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf dem Papiermühlenweg in Ratingen. Ein Auto wurde im Bereich des Bahnübergangs Auermühle von einem herannahenden Zug erfasst, mehrere Meter mitgezogen und dann zur Seite gedrückt. Der Fahrer des Fahrzeugs hatte dabei großes Glück. Obwohl das Auto stark beschädigt war, gelang es ihm mit Hilfe des Rettungsdienstes, aus eigener Kraft auszusteigen. Nach einer Erstversorgung vor Ort wurde der Fahrer zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Die genaue Ursache des Zusammenstoßes wird derzeit von der Polizei untersucht. Die Anfahrt der alarmierten Einsatzkräfte stellte eine erhebliche Herausforderung dar. Aufgrund einer Veranstaltung waren die Straßen Auf der Aue und der Bereich Auermühle auf einer längeren Strecke beidseitig zugeparkt. Die Einsatzfahrzeuge hatten große Schwierigkeiten, durchzukommen. Nur durch Geschick und Präzision gelang es den Fahrern der Großfahrzeuge, das Personal und die Ausrüstung zum Unfallort zu bringen. Durch die Behinderungen gingen wertvolle Minuten verloren. Die Feuerwehr betont erneut die Bedeutung freier Zufahrtswege für Einsatzfahrzeuge. Blockierte Straßen können die Arbeit der Rettungskräfte bei zeitkritischen Einsätzen erheblich erschweren und wertvolle Zeit kosten.
An dem Einsatz waren Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Standort Mitte, der Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus, ein Notarzteinsatzfahrzeug aus Düsseldorf sowie die Polizei des Kreises Mettmann beteiligt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3764, also 0.59% aller Unfälle. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87.36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11172 und Leichtverletzten 68000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








