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Verkehrsunfall auf dem Rheinweg in Bonn-Gronau

Polizei ermittelt wegen Unfallflucht und bittet um Hinweise. Nach einem Zusammenstoß zwischen Fahrrad- und Pedelecfahrer sucht die Polizei dringend nach Zeugen. Kontakt: 0228 15-0 oder vk1.bonn@polizei.nrw.de.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Nach einem Zusammenstoß im Straßenverkehr am Dienstagnachmittag (15.09.2026) auf dem Rheinweg in Bonn-Gronau untersucht das Verkehrskommissariat 1 der Bonner Polizei den Vorfall und bittet um Informationen.

Um die Zeit des Unfalls, gegen 15:45 Uhr, fuhr ein 25-jähriger Radfahrer auf dem Rheinweg von der Paul-Clemens-Straße in Richtung Moselweg. In der Nähe der Kreuzung mit der Joseph-Beuys-Straße plante er, nach links abzubiegen, um den Radweg dort zu benutzen. Er gab an, dies mit Handzeichen angekündigt zu haben und nach einem Schulterblick nach links abgebogen zu sein.

Währenddessen wurde der 25-Jährige von einem unbekannten Pedelecfahrer erfasst, der laut aktuellem Stand in derselben Richtung unterwegs war. Durch den Zusammenstoß stürzten beide Personen zu Boden. Der Radfahrer erlitt dabei Verletzungen.

Der Pedelecfahrer soll danach weitergefahren sein, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Laut den vorliegenden Informationen trug er schwarze Kleidung und einen schwarzen Fahrradhelm, und war mit einem schwarzen Pedelec unterwegs.

Das Verkehrskommissariat 1 hat die Untersuchungen wegen Fahrerflucht aufgenommen und sucht Zeugen: Informationen zu dem Vorfall nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an vk1.bonn@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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