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Verkehrsunfall auf der A 40 bei Essen

Mehrere Verletzte in Krankenhäuser gebracht – Fahrer bereits in Düsseldorf aufgefallen – Strafverfahren eingeleitet

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Unfallzeit: Samstag, 28. Februar 2026, 10:06 Uhr

Bei einem Verkehrsunfall am Samstagmorgen auf der A 40 in der Nähe der Ausfahrt Essen-Kray wurden mehrere Personen leicht verletzt. Eines der drei beteiligten Fahrzeuge war den Beamten im Stadtgebiet von Düsseldorf bereits zuvor aufgefallen und der Fahrer hatte sich dort einer Verkehrskontrolle entzogen. Die A 40 musste an der Unfallstelle für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.

Nach den aktuellen Ermittlungen hatten Polizeibeamte der Polizeiwache Mörsenbroich in Düsseldorf einen grauen Daimler bemerkt, den sie kontrollieren wollten und deshalb Anhaltezeichen gaben. Der Fahrer fuhr jedoch weiter und ignorierte dabei mehrmals rote Ampeln, um der Kontrolle zu entkommen. Die Beamten verloren den Sichtkontakt, bis eine weitere Streife der Autobahnpolizei auf der A 52 in Richtung Essen das flüchtige Fahrzeug entdeckte und die Verfolgung wieder aufnahm. Aufgrund mehrerer Gefahrensituationen (darunter fast ein Unfall des Autos mit einem Lastwagen sowie eine Kollision mit einer Betonschutzwand) brachen die Beamten die Verfolgung auf der A 52 ab.

Kurz darauf kollidierte das flüchtige Fahrzeug beim Auffahren auf die A 40 in Richtung Dortmund an der Ausfahrt Essen-Kray mit zwei anderen Fahrzeugen, die die Hauptspur befuhren. Dabei wurden vier Personen, darunter ein Kleinkind, leicht verletzt. Das Kleinkind und eine 36-jährige Essenerin wurden ins Krankenhaus gebracht.

Der Fahrer des Daimler, ein 44-jähriger Düsseldorfer, erlitt nach ersten Einschätzungen schwere Verletzungen und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Nach weiterer Untersuchung stellte sich heraus, dass er nur leichte Verletzungen erlitten hatte. Er steht unter Verdacht, das Fahrzeug ohne gültige Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen geführt zu haben. Zudem leiteten die Beamten ein Verfahren wegen eines illegalen Autorennens und Fahrerflucht ein. Es wurden Blutproben entnommen.

Die A 40 musste an der Ausfahrt Essen-Kray in Richtung Dortmund für die Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Gegen 16:30 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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