Zwei Personen schwerverletzt. Ein 84-jähriger Mann fuhr in falscher Richtung auf die Autobahn und verursachte einen schweren Unfall. Einsatzkräfte konnten Zusammenstoß nicht verhindern.
Verkehrsunfall auf der A 45 nach Falschfahrt bei Siegen

Dortmund (ost)
Fortlaufende Nummer: 0671
Am Dienstagabend (11. August 2026) ereignete sich gegen 21:45 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall auf der A45 in Richtung Dortmund bei Siegen. Dabei wurden zwei Autofahrer schwer verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen meldeten mehrere Zeugen einen roten Kleinwagen, der die A 45 in falscher Richtung bei der Anschlussstelle Siegen befuhr.
Die Einsatzkräfte identifizierten den Falschfahrer und gaben entsprechende Warn- und Anhaltesignale, um den Fahrer zu alarmieren. Trotz des schnellen Eintreffens der Polizei konnte ein Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Fahrzeug nicht vermieden werden.
Der 84-jährige Fahrer des roten Pkw und ein 35-jähriger Autofahrer aus Köln wurden bei dem Unfall schwer verletzt, aber es bestand keine Lebensgefahr. Beide Fahrer mussten in Krankenhäusern behandelt werden.
Nach ersten Ermittlungen war der 84-jährige Mann aus Kreuztal aufgrund seiner eingeschränkten geistigen Gesundheit in die falsche Richtung auf die Autobahn gefahren. Er war bereits als vermisst gemeldet worden. Die Untersuchungen bezüglich einer gültigen Fahrerlaubnis dauern an. Die Beamten haben einen Bericht beim Straßenverkehrsamt eingereicht.
Während der Unfallaufnahme war die Richtungsfahrbahn gesperrt. Der Schaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








