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Verkehrsunfall auf der A2 bei Bergkamen

Mehrere Fahrzeuginsassen, darunter zwei Kinder, leichtverletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge kam es zu einer Kollision zwischen drei Fahrzeugen in Fahrtrichtung Oberhausen.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0604

Am Abend des Sonntags (19. Juli 2026) ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der A2 bei Bergkamen in Richtung Oberhausen. Dabei wurden mehrere Personen, darunter auch zwei Kinder, aus drei Fahrzeugen verletzt.

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 36-jähriger Fahrer aus Polen gegen 20:55 Uhr mit seinem Auto auf dem linken Fahrstreifen der A2. Als er in Höhe der Anschlussstelle Kamen-Bergkamen auf den mittleren Fahrstreifen wechselte, berührte er das Auto einer 26-jährigen Frau aus Bochum, die dort fuhr.

Daraufhin schleuderte das Auto der Frau über die Fahrbahn und stieß mit dem Auto eines 26-jährigen Fahrers aus Spanien zusammen, der sich auf dem rechten Fahrstreifen befand.

Das Auto des 36-Jährigen geriet ins Schleudern, prallte gegen die rechte Schutzplanke und überschlug sich. Es kam schließlich auf dem Dach zum Stehen.

Alle beteiligten Fahrer und eine Beifahrerin aus dem Auto des 26-Jährigen erlitten leichte Verletzungen. Zwei Kinder (5 und 8 Jahre alt), die sich im Auto der Fahrerin aus Bochum befanden, wurden ebenfalls leicht verletzt.

Dem Fahrer aus Polen wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen, da der Verdacht auf Alkoholisierung bestand. Ebenso verlangten die Einsatzkräfte eine Sicherheitsleistung.

Die Richtungsfahrbahn Oberhausen war von 22 bis 23 Uhr komplett gesperrt. Zur Versorgung der Verletzten wurde auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt. Allerdings musste niemand damit transportiert werden.

Der Schaden wird auf 40.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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