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Verkehrsunfall auf der A2: Unfallverursacher flüchtet

Ein Autofahrer verursacht zwei Unfälle auf der A2, flüchtet zu Fuß und wird von der Polizei gesucht. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Laufende Nummer: 0293

Ein Crash, dann ein weiterer und schließlich rennt er zu Fuß weg – Die Polizei sucht einen unbekannten Fahrer eines Transporters.

Am Dienstag (7. April 2026) versuchte ein 65-jähriger Autofahrer aus Beckum, auf der Auffahrt Beckum auf die A2 in Richtung Oberhausen zu fahren. Dabei stieß er mit einem weißen Transporter zusammen. Nach Zeugenaussagen fuhr der Transporter auf den Seitenstreifen der Auffahrt und zog plötzlich nach links, als das Auto an ihm vorbeifuhr.

Es gab keine Verletzten. Aber anstatt anzuhalten wie der Beckumer, fuhr der Transporter weiter. An der Abfahrt Hamm-Uentrop: Unfall Nummer zwei. Zeugen konnten beobachten, wie der Transporter in der Kurve von der Straße abkam und im Graben stecken blieb. Der Fahrer und der Beifahrer verließen das Fahrzeug und flüchteten zu Fuß in ein ländliches Gebiet.

Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen, einschließlich des Einsatzes eines Polizeihubschraubers, konnten die flüchtigen Personen bisher nicht gefunden werden. Der 65-jährige Autofahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen. Die Einsatzkräfte erstatteten Anzeige wegen eines Verkehrsunfalls mit Sachschaden und Fahrerflucht.

Der flüchtige Fahrer wird wie folgt beschrieben: – männlich – ca. 30-35 Jahre alt – ungefähr 180 cm groß – trägt ein T-Shirt und helle Jeans – gebräunte Haut

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang oder zur Identität der flüchtigen Personen haben, sich bei der Autobahnpolizeiwache Kamen unter 0231/132-4521 zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Bei den Verkehrsunfällen kamen 450 Menschen ums Leben, 11.172 wurden schwer verletzt und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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