Auto kollidiert mit Baum, Fahrer verletzt und unter Drogeneinfluss, Strafverfahren eingeleitet
Verkehrsunfall auf Hohensyburgstraße: Fahrer unter Alkoholeinfluss

Dortmund (ost)
Lfd. Nr.: 0570
Am Dienstagabend (04. August 2026) ereignete sich gegen 17:53 Uhr ein schwerer Alleinunfall auf der Hohensyburgstraße. Ein Mann wurde dabei leicht verletzt.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein 35-jähriger Mann aus Hagen mit seinem Fahrzeug die Ruhrwaldstraße in südlicher Richtung. Beim Abbiegen nach links in die Hohensyburgstraße fiel das Auto durch übermäßige Geschwindigkeit auf. Während der Fahrt befuhr das Fahrzeug zeitweise die Gegenfahrspur, was andere Verkehrsteilnehmer dazu zwang, auszuweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.
An der Gaststätte „Road Stop“ bog das Auto nach links ab und passierte vermutlich bei Rotlicht die Ampel. Auf der Hohensyburgstraße verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto kam nach rechts von der Straße ab, überfuhr zwei Begrenzungspfosten und prallte schließlich frontal gegen einen Baum.
Sofort reagierende Ersthelfer befreiten den Mann aus dem stark beschädigten Wrack und leisteten Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte eintrafen. Der 35-Jährige wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Bei der nachfolgenden Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Einsatzkräfte eine weiße Substanz (vermutlich Cracksteine) und stellten diese sicher. Ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest verlief positiv. Im Krankenhaus wurde dem Hagener eine Blutprobe entnommen.
Die Polizisten konfiszierten den Führerschein und das Mobiltelefon des Fahrers. Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs wurde das Unfallfahrzeug für ein Gutachten sichergestellt.
Der 35-Jährige wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich verfolgt. Die weiteren Ermittlungen sind im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








