Nach einem hohen Sachschaden prüft das Verkehrskommissariat Hinweise auf ein Autorennen. Die Kreuzung blieb für Stunden gesperrt.
Verkehrsunfall in Bochum – Ermittlungen nach möglichem Autorennen

Bochum (ost)
Nach einem Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden wird vom Verkehrskommissariat untersucht, ob möglicherweise ein illegales Autorennen stattgefunden hat.
Ein 20-jähriger Bochumer fuhr am Freitag, den 15. März, gegen 16.15 Uhr mit seinem Fahrzeug in der Innenstadt von Bochum auf dem Nordring in Richtung Schillerstraße. An der Kreuzung Nordring / Herner Straße geriet das Auto ins Schleudern und prallte frontal gegen einen Ampelmast. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden Teile der Ampelanlage über mehrere Meter auf die Fahrbahn geschleudert und beschädigten ein weiteres Fahrzeug.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 65.000 Euro. Zum Glück wurde niemand verletzt. Das Auto des Bochumers war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Aufgrund von Hinweisen auf ein mögliches Autorennen während der Unfallaufnahme wurden das Fahrzeug des Bochumers und sein Führerschein beschlagnahmt.
Die Kreuzung blieb für etwa drei Stunden gesperrt und der Verkehr wurde umgeleitet.
Kontakt:
Polizei Bochum
Mirella Turrek
Telefon: 0234 909-1027
E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de
https://bochum.polizei.nrw/
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 606.875 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.157 Unfälle mit Personenschaden, was 10,41% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 12.781 Fälle aus, was 2,11% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.848 Fällen registriert, was 0,63% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 527.089 Fälle, was 86,85% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 498.077 Unfälle (82,07%), außerorts (ohne Autobahnen) 73.121 Unfälle (12,05%) und auf Autobahnen 35.677 Unfälle (5,88%). Insgesamt gab es 452 Getötete, 12.653 Schwerverletzte und 65.286 Leichtverletzte.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 606.875 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.157 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 12.781 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.848 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 527.089 |
| Ortslage – innerorts | 498.077 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 73.121 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 35.677 |
| Getötete | 452 |
| Schwerverletzte | 12.653 |
| Leichtverletzte | 65.286 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








