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Verkehrsunfall in Bonn-Dransdorf

Autofahrer kollidierte mit Hund – Fußgänger verletzt, Polizei sucht Zeugen

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Die Ermittler des Verkehrskommissariats 1 der Bonner Polizei sind seit Freitag (28.08.2026) mit einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall beschäftigt. Ein Fahrer stieß mit einem Hund zusammen und brachte dann das schwer verletzte Tier und seinen Besitzer zu einer Tierarztpraxis. Danach fuhr er weg, ohne seine Identität zu hinterlassen.

Der Autofahrer erfasste gegen 12:00 Uhr den Hund eines Fußgängers in der Siemensstraße, wahrscheinlich in der Nähe der Kreuzung An der Dransdorfer Burg. Durch den Zusammenstoß wurde das Tier in die Luft geschleudert, und auch der 39-jährige Halter stürzte zu Boden. Es gab keine direkte Berührung zwischen dem Fußgänger und dem Auto, soweit die aktuellen Informationen zeigen.

Der Fahrer, der bisher unbekannt ist, brachte den geschockten Hundebesitzer und das schwer verletzte Tier in seinem Auto zu einer Tierarztpraxis in der Kölnstraße und fuhr dann weg. Der 39-Jährige musste nach seinem Sturz zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

Der unbekannte Autofahrer und das Auto können wie folgt beschrieben werden:

Ein älterer Mann mit kräftiger Statur, kurzen grauen Haaren, unterwegs in einem roten Auto älteren Modells.

Die Ermittler bitten die Bevölkerung nun um Hilfe: Wer hat am Freitag (28.08.2026) gegen 12:00 Uhr in der Siemensstraße / An der Dransdorfer Burg in Dransdorf eine Vollbremsung mit quietschenden Reifen gehört oder den Unfall beobachtet?

Wer kann Informationen zu dem beschriebenen älteren, kräftigen Fahrer mit kurzen grauen Haaren oder seinem roten, älteren Auto machen?

Die Ermittler sind unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an vk1.bonn@polizei.nrw.de erreichbar.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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