Ein 12-Jähriger wurde von einem Auto angefahren, die Polizei sucht nach einem schwarzen Mercedes-Fahrer.
Verkehrsunfall in Bonn-Tannenbusch

Bonn (ost)
Die Polizei in Bonn sucht nach Zeugen eines Verkehrsunfalls, der sich am Mittwochmorgen (20.05.2026) um 07:20 Uhr im Bonner Stadtteil Tannenbusch ereignet hat. Ein 12-jähriger Junge war auf dem Weg zur Schule mit seinem Fahrrad unterwegs, als er versuchte, die Straße an der Oppelner Straße zu überqueren. Dort wurde er von einem Auto erfasst, stürzte und verletzte sich. Der Fahrer des Autos fragte zunächst nach dem Zustand des Jungen, der angab, keine Hilfe zu benötigen. Danach setzten beide ihre Fahrt fort. Kurz darauf verspürte das Kind Schmerzen und musste ärztlich versorgt werden.
Die Beamten des Verkehrskommissariats 1 der Bonner Polizei suchen nun nach dem Fahrer des schwarzen Mercedes mit Stufenheck und deutschem Kennzeichen, der am Unfall beteiligt war. Eine Beschreibung des Fahrers lautet wie folgt:
Hinweise werden unter der Nummer 0228-15 0 oder per E-Mail an vk1.bonn@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Es wird empfohlen, die Polizei grundsätzlich über Unfälle mit Kindern zu informieren, auch wenn die Kinder vor Ort angeben, dass es ihnen gut geht und kein offensichtlicher Schaden entstanden ist. Kinder sind nach einem – auch leichten – Unfall oft überfordert, die Situation und ihren Gesundheitszustand richtig einzuschätzen.
Die Polizei leitet in solchen Fällen immer ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Fahrerflucht ein. Das unerlaubte Verlassen des Unfallorts nach einem Verkehrsunfall ist strafbar und kann mit Freiheitsstrafen von bis zu 3 Jahren oder Geldstrafen geahndet werden. Zudem droht der Entzug der Fahrerlaubnis.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








