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Verkehrsunfall in Dortmund-Lanstrop

Eine Motorradfahrerin wurde lebensgefährlich verletzt, als ein Autofahrer das Stopp-Zeichen missachtete und in die Kreuzung fuhr.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0710

Während eines schweren Verkehrsunfalls am Dienstagabend (25. August 2026) im Dortmunder Stadtteil Lanstrop wurde eine Motorradfahrerin lebensgefährlich verletzt.

Nach ersten Informationen fuhr ein Autofahrer um 19:22 Uhr in östlicher Richtung die Lüserbachstraße entlang. Zur gleichen Zeit war die Motorradfahrerin auf der vorfahrtsberechtigten Straße Friedrichshagen in Richtung Norden unterwegs. Am Kreuzungspunkt Lüserbachstraße / Friedrichshagen ignorierte der Autofahrer laut derzeitigen Ermittlungen das dortige Stoppzeichen und fuhr ungebremst in die Kreuzung.

Der Pkw kollidierte dort mit dem Motorrad der 22-jährigen Kradfahrerin. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde die Frau zunächst auf das Auto geschleudert und dann auf die Fahrbahn geworfen. Die Dortmunderin erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Nach der Erstversorgung am Unfallort wurde sie mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht, um stationär behandelt zu werden.

Der 44-jährige Autofahrer aus den Niederlanden und seine 35-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt und vor Ort ambulant vom Rettungsdienst behandelt. Ein Begleiter der Motorradfahrerin, der mit einem weiteren Motorrad hinter ihr fuhr, erlitt einen Schock und wurde ebenfalls medizinisch und seelsorgerisch versorgt.

Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam (VU-Team) der Polizei Dortmund wurde zur Klärung des genauen Unfallhergangs hinzugezogen. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Dortmund wurden beide beteiligten Fahrzeuge zur Spurensicherung beschlagnahmt.

Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme war der Kreuzungsbereich vollständig gesperrt. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 13.559 Fälle (2,13%). Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, gab es 3.764 Mal (0,59%). Die meisten Unfälle (87,36%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792 Fälle. Von den Unfällen ereigneten sich 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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