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Verkehrsunfall in Dortmund: Zwei Männer festgenommen

Bei einem Verkehrsunfall in Dortmund flüchteten zwei Männer, warfen eine Maschinenpistole weg und wurden festgenommen. Die Polizei ermittelt weiter.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0115

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Dortmund und der Polizei Dortmund:

Nach einem Crash auf der Lindemannstraße / Ecke Wittekindstraße in Dortmund floh ein unbekannter Fahrer eines Ford am Sonntag (2.2.2025) um 19.49 Uhr ins Kreuzviertel. Die Flucht endete in einer Sackgasse vor einer Baustelle in der Roseggerstraße/Studtstraße.

Beamte der Polizei suchten nach dem Ford Ranger und fanden das Fahrzeug zunächst in der Sonnenstraße. Als der Fahrer die Polizei bemerkte, fuhr er mit hoher Geschwindigkeit davon. Vor der Baustelle in der Roseggerstraße / Studtstraße musste der Mann den Ford stoppen. Er und zwei weitere Insassen verließen das Auto und rannten über die Roseggerstraße weg.

Das Streifenteam der Polizei konnte zwei 34-jährige Männer aus Duisburg einholen und vorübergehend festnehmen. Der Fahrer entkam. Zur Suche nach ihm setzte die Polizei einen Spürhund ein. Seine Identität ist der Polizei bekannt.

Während der Flucht warf einer der festgenommenen Männer eine geladene Maschinenpistole weg. Die Polizei sicherte diese Waffe, ein Messer, Mobiltelefone, Tüten mit weißem Pulver (vermutlich Drogen) und das Auto. Die beiden 34-Jährigen aus Duisburg befinden sich derzeit in Polizeigewahrsam.

Die Kriminalpolizei ermittelt. Es geht unter anderem um Fahrerflucht, illegalen Drogenbesitz und Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz.

Die Ermittlungen dauern an. Daher sind heute keine weiteren Informationen möglich.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 Nicht-Deutsche. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts wurden 55.296 Unfälle verzeichnet (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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