Ein Rollerfahrer wurde bei einem Zusammenstoß mit zwei Autos schwer verletzt. Der flüchtige Autofahrer wurde vorläufig festgenommen und positiv auf Drogen getestet.
Verkehrsunfall in Frechen, schwerverletzter Rollerfahrer und Festnahme des Verursachers

Frechen (ost)
Verkehrsunfallaufnahmeteam in Aktion
Ein Kleinkraftradfahrer (59) wurde bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen (14. August) in Frechen schwer verletzt, nachdem er mit zwei Autos zusammengestoßen war. Ein Autofahrer (41) flüchtete vom Unfallort. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten ins Krankenhaus.
Nach ersten Erkenntnissen fuhr der 59-Jährige gegen 7.50 Uhr mit seinem Kleinkraftrad auf der Krankenhausstraße in Richtung Lindenstraße, als ein 41-Jähriger Opel-Fahrer hinter ihm war. Der Opelfahrer stieß im Bereich der Einmündung zur Uesdorfer Straße gegen den Kleinkraftradfahrer, der daraufhin in den Gegenverkehr geschoben wurde und mit einem entgegenkommenden Hyundai kollidierte, wodurch er sich schwere Verletzungen zuzog. Der Opelfahrer setzte seine Fahrt fort und flüchtete.
Die alarmierten Einsatzkräfte fanden den verlassenen beschädigten Opel im Bereich des St.-Katharinen-Stifts. Weitere Ermittlungsergebnisse führten zur Auffindung des flüchtigen Fahrers in einer Wohnung am Freiheitsring, wo er widerstandslos festgenommen wurde. Ein Drogenvortest war positiv auf Amphetamin, Kokain und Opiate. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete die Entnahme einer Blutprobe und die Sicherstellung des Unfallfahrzeugs an. Es stellte sich heraus, dass der 41-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besaß.
Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln unterstützte bei der Spurensicherung am Unfallort. Die Straßensperrungen in der Krankenhausstraße dauerten bis etwa 11:45 Uhr an.
Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache wurden bereits von den Beamtinnen und Beamten des Verkehrskommissariats aufgenommen. (hw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Fälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Schwerverletzten 11.172 und die Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








