Am Donnerstagmittag kam es zu einer Kollision im Gegenverkehr. Der Fahrer war unter Drogeneinfluss und verursachte einen Zusammenstoß mit einem LKW.
Verkehrsunfall in Hennef-Uckerath

Hennef (ost)
Am Donnerstagmittag (13. August) ereignete sich gegen 13:05 Uhr ein Verkehrsunfall in Hennef-Uckerath. Ein 34-jähriger Mann aus Offenbach am Main fuhr mit seinem VW auf der Westerwaldstraße in Richtung Hennef. Plötzlich geriet er in den Gegenverkehr und stieß mit dem LKW eines 41-Jährigen zusammen, der in Richtung Rheinland-Pfalz unterwegs war. Durch den Zusammenstoß mit dem LKW beschädigte der Unfallverursacher ein weiteres am Straßenrand geparktes Auto.
Bei dem Unfall erlitt der 34-Jährige leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst abtransportiert werden.
Vor Ort ergaben sich Hinweise darauf, dass der Unfallverursacher möglicherweise aufgrund eines “Sekundenschlafs” die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben könnte. Zudem gab es Anzeichen für den Konsum von Betäubungsmitteln. Im Krankenhaus wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde sichergestellt.
Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs infolge des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 63.352 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 56.367 Verdächtige, darunter 49.610 Männer, 6.757 Frauen und 16.655 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 73.917, wobei 65.532 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 57.879 Verdächtige, darunter 51.099 Männer, 6.780 Frauen und 18.722 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon hatten 63.250 Unfälle Personenschäden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








