Ein betrunkener PKW-Fahrer verursacht Chaos in der Stadt und kollidiert schließlich mit einem Ampelmast.
Verkehrsunfall in Herford

Herford (ost)
In der Nacht von Freitag auf Samstag (03.10.) wurden ein E-Scooter-Fahrer und ein Pedelec-Fahrer von Beamten kontrolliert, die um 02:40 Uhr ohne Beleuchtung in der Stadt unterwegs waren. Zu diesem Zeitpunkt entdeckten die Beamten ein Fahrzeug in der Brüderstraße / Am Martinsgang, auf das auch die beiden Kontrollierten aufmerksam machten. Der Peugeot-PKW fiel den Beamten sofort auf, da er auf irritierende Weise unterwegs war. Das Fahrzeug versuchte, sich einer Verkehrskontrolle entgegen der Einbahnstraße zu entziehen, und kam dabei beim Wendemanöver an der Tribenstraße fast an die Parkhausmauer. Die Streifenwagenbesatzung schaltete Blaulicht und Martinshorn ein. Der Fahrer des PKW lenkte das Fahrzeug nun über die Johannisstraße und Komturstraße in Richtung Bergertorwall. Er ignorierte die Ampelzeichen und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit bis zur Wiesestraße. Dort prallte der PKW gegen einen Ampelmast und kam zum Stillstand. Der Fahrer, ein 29-jähriger Mann aus Herford, war stark betrunken. Ein Arzt entnahm ihm später Blutproben auf der Polizeiwache. Der Fahrer war insgesamt wenig kooperativ und beleidigte die einschreitenden Polizeibeamten. Er blieb bis zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam. Der PKW wurde beschlagnahmt und der Mann darf vorerst keine Fahrzeuge mehr fahren. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer und 6757 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Drogenfällen im Jahr 2023 – 73917 – liegt Nordrhein-Westfalen nur knapp darunter.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








