Ein E-Scooter und Beifahrerin flüchtig, Polizei sucht Zeugen. Jugendliche sollen sich melden.
Verkehrsunfall in Hürth – Fahrradfahrer leicht verletzt

Hürth (ost)
Flüchtige E-Scooter-Fahrer und Beifahrerin
Ein Radfahrer (32) wurde bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag (22. September) in Hürth leicht verletzt. Ein E-Scooter-Fahrer und seine Beifahrerin sollen den Unfallort verlassen haben. Die beiden Unbekannten sollen etwa 16 bis 17 Jahre alt sein und zu zweit auf dem E-Scooter gefahren sein.
Die Ermittlungen wurden von den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern des Verkehrskommissariats aufgenommen. Hinweise werden unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegengenommen. Auch die unbekannten Jugendlichen werden gebeten, sich zu melden.
Nach ersten Erkenntnissen war der 32-Jährige gegen 17.40 Uhr auf einem Fahrradweg an der Horbellerstraße in Richtung Luxemburger Straße unterwegs. Ein E-Scooter kam ihm in Höhe der Einmündung zur Reifferscheidtstraße mittig auf dem Radweg entgegen, ohne Platz für den Radfahrer zu machen. Um einen frontalen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der Geschädigte im letzten Moment aus und prallte gegen einen Mast einer Ampel. Dabei stürzte er und zog sich leichte Verletzungen zu. Der E-Scooter-Fahrer fuhr weiter und verließ den Unfallort.
Die Spuren am Unfallort wurden von Polizeikräften dokumentiert und es wurde eine Verkehrsunfallanzeige erstellt.
E-Scooter sind Elektrokleinstfahrzeuge, die nur für den Transport einer einzelnen Person zugelassen sind. Das gemeinsame Benutzen eines E-Scooters mit zwei oder mehr Personen ist verboten und birgt erhebliche Sicherheitsrisiken. (rei)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Unfälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3764 Fällen oder 0.59% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792 Fälle oder 87.36%. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, während 11172 Menschen schwer verletzt wurden und 68000 Personen leicht verletzt wurden.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








