Die Polizei sucht Zeugen nach einem Verkehrsunfall, bei dem ein 12-jähriger Junge verletzt wurde. Der flüchtige Fahrzeugführer wird beschrieben und Hinweise werden erbeten.
Verkehrsunfall in Kamen

Kamen (ost)
Die Polizei bittet um Hinweise zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 12-jähriger Junge in Kamen am 19.05.2026 gegen 13.35 Uhr verletzt wurde.
Nach den bisherigen Informationen stieg der Junge an der Haltestelle „Westfälische Straße / Südfeld“ aus einem Bus aus. Danach überquerte er die Westfälische Straße an der dortigen Querungshilfe. Zuerst blieb er in der Mitte der Straße an der Querungshilfe stehen.
Ein herannahendes Auto stoppte daraufhin. Der Fahrer signalisierte dem Jungen mit Gesten, dass er die Straße überqueren konnte. Als der 12-Jährige weiterging, wurde er von dem Auto erfasst und fiel zu Boden.
Der Fahrer stieg aus, brachte den Jungen an den Straßenrand und verließ dann unerlaubt die Unfallstelle, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.
Es handelte sich bei dem Fahrzeug angeblich um einen grauen Volvo Kleinwagen.
Der Fahrer wird wie folgt beschrieben:
ca. 175 cm groß
normale Statur zwischen 35 und 47 Jahre alt schwarzer, schlanker Bart Tätowierung am rechten Oberarm trug eine Weste ohne Ärmel und ein T-Shirt
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zum Unfallhergang, zum Fahrzeug oder zum flüchtigen Fahrer haben, sich bei der Polizei in Kamen (02307-9210 oder 921-3220) zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







