Eine Person wird nach einem Verkehrsunfall schwer verletzt ins Krankenhaus geflogen. Die Straße “Werver Mark” war für die Unfallaufnahme bis 15:20 Uhr gesperrt.
Verkehrsunfall in Kamen

Kamen (ost)
Am Donnerstag (15.10.2026) ereignete sich gegen 13:35 Uhr ein Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person auf der Straße “Werver Mark” in Kamen-Heeren-Werve.
Eine 18-jährige Fahrerin aus Bönen und ihre 18-jährige Beifahrerin aus Hamm waren in Kamen auf der Straße “Werver Mark” unterwegs. Nach Zeugenaussagen fuhr die 18-jährige Bönenerin den ersten Kreisverkehr, verlor dann jedoch die Kontrolle über ihr Fahrzeug im zweiten Kreisverkehr. Sie kam von der Fahrbahn ab, stieß gegen einen Findling auf der Verkehrsinsel (in der Nähe der Tankstelle) und prallte schließlich gegen einen geparkten Roller. Danach kollidierte das Auto mit einem Baum und kam schließlich auf dem Dach zum Stehen.
Die 18-jährige Fahrerin musste aufgrund schwerer Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Ihre Beifahrerin, ebenfalls 18 Jahre alt, wurde leicht verletzt und musste zur Behandlung ebenfalls ins Krankenhaus gebracht werden.
Das Auto wurde abgeschleppt und der beschädigte Baum musste von der Feuerwehr entfernt werden.
Die Straße “Werver Mark” war bis etwa 15:20 Uhr aufgrund der Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten gesperrt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% der Gesamtanzahl ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








