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Verkehrsunfall in Kamen Heeren-Werve

Ein 21-jähriger Fahrer verletzt einen 15-jährigen E-Scooter-Fahrer schwer bei einem Zusammenstoß. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Unfallort, wurde aber später von der Polizei gestellt und bestraft.

Foto: Depositphotos

Kamen (ost)

Am Mittwoch (16.09.2026) gegen 15:40 Uhr fuhr ein 21-jähriger Hammer den Schotterweg zwischen der Kirche an der Heerener Straße und der Bushaltestelle “Denkmal” in Kamen Heeren-Werve entlang. Er plante, nach links auf die Heerener Straße abzubiegen.

Zur gleichen Zeit fuhr ein 15-jähriger Kamener mit seinem E-Scooter entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf dem Gehweg der Heerener Straße in Richtung Bönen.

Beim Abbiegen auf die Heerener Straße übersah der Autofahrer den E-Scooter-Fahrer und es kam zu einem Zusammenstoß. Der 15-Jährige stürzte und wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Der Fahrer des Pkw stieg aus, um sich kurz nach dem Gesundheitszustand zu erkundigen, verließ dann aber die Unfallstelle in Richtung Hamm, ohne seinen Pflichten als Unfallverursacher nachzukommen.

Die Polizei traf den Hammer kurz darauf in Bönen an. Er zeigte sich bei der Sicherstellung seines Führerscheins sehr unkooperativ, weshalb dieser beschlagnahmt wurde. Zudem wurde ihm durch gerichtliche Entscheidung die Weiterfahrt mit fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen untersagt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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