Ein Radfahrer kollidierte mit einem Auto auf einer Kreuzung. Der Radfahrer wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Verkehrsunfall in Kleinenbroich

Korschenbroich (ost)
Am Freitag (18.09.), um 21:27 Uhr, fuhr ein 50-jähriger Korschenbroicher mit seinem Auto die Raitz-von-Frentz-Straße von Büttgen kommend in Richtung Korschenbroich. Ein 36-jähriger Mönchengladbacher fuhr mit seinem Fahrrad die Konrad-Adenauer-Straße in Richtung Drölsholz. Nach ersten Informationen plante der Radfahrer, an der roten Ampel die Kreuzung in Richtung Drölsholz zu überqueren. Dabei kam es zu einer Kollision mit dem Auto des Korschenbroichers. Der Radfahrer wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Es wurde vermutet, dass der Radfahrer betrunken war. Zur Bestimmung des möglichen Alkoholgehalts wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Das Fahrrad und das Auto wurden beschlagnahmt.
Das Verkehrskommissariat 1 hat mit den Ermittlungen begonnen. Alkohol und Drogen können bereits in kleinen Mengen erhebliche Auswirkungen auf Reaktionsfähigkeit und Fahrvermögen haben. Bei Auffälligkeiten oder einem Unfall riskieren Fahrer – einschließlich Rad- und E-Scooter-Fahrer – bereits ab 0,3 Promille den Entzug des Führerscheins sowie Geld- oder Freiheitsstrafen. (-14012)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56367 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich und 6757 weiblich, während es 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da in einer anderen Region 73917 Fälle verzeichnet wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts wurden 55.296 Unfälle registriert, was 8,68% aller Unfälle ausmacht. Außerorts (ohne Autobahnen) gab es 17.437 Unfälle, was 2,74% entspricht, und auf Autobahnen wurden 6.889 Unfälle verzeichnet, was 1,08% aller Unfälle ausmacht. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








