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Verkehrsunfall in Langerwehe

Schwer verletzter Pedelecfahrer nach Kollision mit Motorrad. Motorradfahrer beging mehrere Verstöße.

Foto: Depositphotos

Langerwehe (ost)

Am Dienstagabend (25.08.2026) ereignete sich gegen 20:55 Uhr auf der Bahnhofstraße in Langerwehe ein Verkehrsunfall, bei dem ein 63-jähriger Pedelecfahrer aus Langerwehe schwer verletzt wurde.

Nach bisherigen Informationen fuhr der 63-Jährige in Richtung Eschweiler auf der Bahnhofstraße. An der Kreuzung der Straßen Bahnhofstraße, Bahnhofplatz und Auf dem Hiebchen plante er, nach links abzubiegen. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem herannahenden Motorrad von hinten.

Ein 45-jähriger Motorradfahrer aus Langerwehe stürzte und rutschte mit seinem Motorrad in den Pedelecfahrer. Dieser wurde vom Fahrrad geschleudert und erlitt schwere Verletzungen. Der Motorradfahrer verließ zunächst zu Fuß die Unfallstelle. Später kehrte er mit seiner Ehefrau zurück, als die Fahndung eingeleitet wurde.

Bei den weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Das Motorrad war nicht zugelassen und nicht versichert. Das Kennzeichen war ungültig. Ein Atemalkoholtest ergab 0,64 Promille. Ein Drogentest reagierte positiv auf Cannabis. Zwei Blutproben wurden entnommen und das Motorrad wurde beschlagnahmt.

Der 63-Jährige wurde ins Krankenhaus gebracht. Der 45-Jährige erlitt leichte Verletzungen, die keine weitere Behandlung erforderten. Der entstandene Schaden wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt.

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Fahrerflucht, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie anderer Verkehrs- und Urkundendelikte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen, also 0,59%, vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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