Polizei sucht Zeugen nach Wendemanöver am 15. Juni, bei dem eine Frau leicht verletzt wurde.
Verkehrsunfall in Mülheim an der Ruhr

Essen (ost)
45468 MH.-Altstadt II:
Am Nachmittag des 15. Juni ereignete sich an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße / Sandstraße ein Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen. Eine 39-jährige Frau aus Mülheim wurde dabei leicht verletzt. Das Fahrzeug, das mutmaßlich den Unfall verursachte, verließ daraufhin den Unfallort. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Um 12:40 Uhr fuhr ein bisher unbekanntes Fahrzeug die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Styrum entlang. Nach bisherigen Informationen begann das Fahrzeug plötzlich an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße / Sandstraße zu wenden, um dann in Richtung Mülheim Hauptbahnhof weiterzufahren. Dabei schien die Person nicht auf den nachfolgenden Verkehr zu achten.
Um einen Zusammenstoß mit dem unbekannten Fahrzeug zu vermeiden, wich die entgegenkommende 39-Jährige, die mit ihrem Fiat Panda auf der Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Mülheim Hauptbahnhof unterwegs war, nach rechts aus. Dabei stieß sie mit einem neben ihr fahrenden VW Caddy zusammen und wurde leicht verletzt.
Das unbekannte Fahrzeug setzte seine Fahrt fort, ohne anzuhalten.
Das Verkehrskommissariat der Polizei Essen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die Informationen zum Unfallhergang oder zum unbekannten Fahrzeug haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de zu melden. /ruh
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesfälle, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








