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Verkehrsunfall in Oberhausen

Ein 18-jähriger BMW-Fahrer verliert Kontrolle, kollidiert mit mehreren geparkten Pkw. Unfallaufnahme dauert, Strafverfahren wegen Verdacht auf Kraftfahrzeugrennen eingeleitet.

Foto: Polizei Oberhausen
Foto: Presseportal.de

Oberhausen (ost)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (13.05.) ereignete sich gegen 03:25 Uhr auf der Weseler Straße in Oberhausen ein schwerer Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Ein 18-jähriger Fahrer eines BMW verlor in der Nähe der Mathildestraße die Kontrolle über sein Fahrzeug und stieß gegen mehrere geparkte Autos, die teilweise in Vorgärten und gegen eine Mauer geschoben wurden.

Der Fahrer erklärte den Polizeibeamten, dass er mit etwa 50 km/h unterwegs war und einem plötzlich auf die Straße laufenden Tier ausgewichen sei. Jedoch deuten das Spurenbild und die erheblichen Schäden darauf hin, dass das Fahrzeug möglicherweise mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes entstand ein großes Trümmerfeld. Mehrere Fahrzeuge wurden stark beschädigt, vier Autos mussten abgeschleppt werden. Die Weseler Straße war für die Dauer der Unfallaufnahme vollständig gesperrt.

Im BMW befanden sich neben dem Fahrer zwei weitere Personen. Nach bisherigen Informationen wurde niemand verletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 130.000 Euro geschätzt.

Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines illegalen Autorennens ein. Der BMW und der Führerschein des Fahrers wurden beschlagnahmt. Alkohol- und Drogentests fielen negativ aus.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. In innerörtlichen Bereichen gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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