Vier Schwerverletzte und vier Leichtverletzte nach Zusammenstoß zweier Pkw und Fußgänger bei Ampelüberfahrt. Ermittlungen wegen Alkoholeinfluss des BMW-Fahrers laufen.
Verkehrsunfall in Paderborn

Paderborn (ost)
Am Abend des Sonntags, 08. März, ereignete sich gegen 19.28 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos auf der Friedrichstraße in Paderborn, bei dem auch Fußgänger verletzt wurden, die sich im Kreuzungsbereich befanden. Insgesamt wurden bei dem Unfall vier Personen schwer und vier Personen leicht verletzt.
Um 19.24 Uhr meldete eine Zeugin in der Alten Torgasse und Friedrichstraße in Paderborn einen BMW, der auffällig in Schlangenlinien fuhr.
Als die Polizei den 43-jährigen BMW-Fahrer und seinen 20-jährigen Beifahrer kontrollieren wollte, flüchtete das Auto und überfuhr die rote Ampel an der Kreuzung Alte Torgasse und Friedrichstraße, bog dann rechts auf die Friedrichstraße in Richtung Neuhäuser Tor ab. Danach fuhr das Auto mit hoher Geschwindigkeit weiter und überfuhr auch die rote Ampel an der Kreuzung Friedrichstraße und Marienstraße. An der nächsten Kreuzung Friedrichstraße und Neuhäuser Straße missachtete der Fahrer erneut die Ampel.
Dort kollidierte er im Kreuzungsbereich zunächst mit einem Cupra, der von rechts kam, und prallte dann gegen einen Laternenmast. Am Steuer des Cupra saß eine 53-jährige Frau, zusammen mit ihrer 79-jährigen Mutter und ihrem 82-jährigen Vater im Auto. Alle drei wurden bei dem Unfall schwer verletzt und wurden mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Der BMW erfasste auch eine 19-jährige Fußgängerin bei dem Unfall, die schwere Verletzungen erlitt und ins Krankenhaus gebracht wurde. Ebenso wurden eine 43-jährige Mutter und ihre neunjährige Tochter, die die Fußgängerinsel überqueren wollten, leicht verletzt.
Der BMW-Fahrer und sein Beifahrer erlitten leichte Verletzungen, der Fahrer stand nach ersten Untersuchungen unter Alkoholeinfluss, besaß keinen Führerschein und wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
Die Unfallstelle war während der Unfallaufnahme durch das Verkehrsunfallaufnahmeteam gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 80.000 Euro.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








