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Verkehrsunfall in Verl

Ein 55-jähriger Opel-Fahrer kollidiert alkoholisiert mit einem Tesla-Fahrer, wobei der Opel-Fahrer schwer und der Tesla-Fahrer leicht verletzt wurde.

Foto: Depositphotos

Gütersloh (ost)

Verl (MK) – Am Freitagabend (20.02., 19.20 Uhr) gab es an der Kreuzung Gütersloher Straße/Westring einen Verkehrsunfall, bei dem ein Opel-Fahrer schwer verletzt und ein Tesla-Fahrer leicht verletzt wurde.

Ein 60-jähriger Verler fuhr zuvor mit einem Tesla den Westring in Richtung Gütersloher Straße und wollte bei grüner Ampel links auf die Gütersloher Straße abbiegen. Zur gleichen Zeit fuhr der 55-jährige Opel-Fahrer aus Verl die Gütersloher Straße in Richtung Innenstadt. Nach aktuellen Ermittlungen missachtete er das rote Ampellicht und kollidierte im Einmündungsbereich mit dem Tesla.

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten eine Alkoholisierung des 55-jährigen Verlers fest. Trotz ärztlicher Behandlung vor Ort verhielt er sich zunehmend aggressiv, so dass die Beamten ihn fixieren mussten. Aufgrund der Alkoholisierung wurde auf Anordnung des Notarztes eine Blutprobe entnommen. Ermittlungen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand wurden gegen den 55-Jährigen eingeleitet.

Der Rettungsdienst brachte den Opel-Fahrer zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus in Paderborn und den leicht verletzten 60-jährigen Tesla-Fahrer zur ambulanten Behandlung in ein Klinikum in Gütersloh.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, so dass ein Abschleppunternehmen mit dem Abtransport beauftragt wurde. Der geschätzte Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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