Eine 83-jährige Radfahrerin wurde schwer verletzt, als sie mit einem Auto kollidierte. Ein Fahrradhelm kann schwere Kopfverletzungen verhindern.
Verkehrsunfall in Wesseling-Keldenich

Wesseling (ost)
Obwohl ein Fahrradhelm keinen Unfall verhindert, kann er vor schweren Kopfverletzungen schützen.
Am Dienstag (14. April) wurde eine 83-jährige Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall in Wesseling-Keldenich schwer verletzt. Die Frau wurde von Rettungskräften in eine Klinik gebracht. Die Beamten des Verkehrskommissariats haben die Ermittlungen aufgenommen.
Nach den ersten Informationen fuhr die 83-Jährige gegen 17.30 Uhr auf der Straße „Im Dich“. An der Ecke zur Eichholzer Straße kollidierte sie mit dem Auto eines 19-Jährigen. Durch den Sturz erlitt sie schwere Verletzungen. Ersthelfer versorgten die Frau bis zum Eintreffen der Polizei und Rettungskräfte.
Die Polizeibeamten sicherten die Unfallspuren, dokumentierten die Aussagen der Zeugen und Beteiligten und erstellten eine Verkehrsunfallanzeige. Während der Unfallaufnahme stellten sie fest, dass die Verletzte keinen Helm trug.
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis rät allen Radfahrern, Pedelecfahrern und E-Scooter-Nutzern, vor Fahrtantritt einen geeigneten Helm aufzusetzen. Ein Fahrradhelm verhindert keine Verkehrsunfälle, bietet aber einen effektiven Schutz vor schwerwiegenden Unfallfolgen und kann Kopf- und Gesichtsverletzungen wirksam verhindern oder zumindest mildern. (hw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87.36%) waren übrige Sachschadensunfälle mit 556792 Fällen. Innerorts ereigneten sich 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 Unfälle (2.74%) und auf Autobahnen 6889 Unfälle (1.08%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








