Ein schwerer Unfall ereignete sich, als ein PKW einen Fußgänger erfasste. Der Fußgänger wurde lebensgefährlich verletzt und der Fahrer erlitt einen Schock.
Verkehrsunfall in Wetter

Wetter (ost)
Ein schwerer Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Fußgänger ereignete sich am 8. Oktober gegen 7:05 Uhr in Wetter. Nach den ersten Informationen bog ein 61-jähriger Mann aus Wetter mit seinem Renault PKW von der Stevelinger Straße nach links in Richtung Hagen ab. Dabei übersah er einen 63-jährigen Mann aus Wetter, der gerade die Vogelsanger Straße in der Nähe einer Querungshilfe überquerte. Es kam zu einem Zusammenstoß und der Fußgänger fiel auf die Straße. Er wurde lebensgefährlich verletzt und ins nahegelegene Krankenhaus gebracht. Der 61-jährige Mann aus Wetter erlitt einen Schock durch den Unfall und musste ebenfalls ärztlich versorgt werden. Zur Unfallaufnahme wurde ein spezielles Verkehrsunfallaufnahmeteam hinzugezogen. Die Straße musste zeitweise gesperrt werden.
Heute Morgen wurde bekannt gegeben, dass der 63-jährige Mann glücklicherweise nicht mehr in Lebensgefahr schwebt.
Bei den Ermittlungen gab es Hinweise darauf, dass der Fußgänger dunkle Kleidung trug. Zur Unfallzeit herrschten dunkle und regnerische Bedingungen. Ob dies dazu führte, dass er übersehen wurde, ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Gerade in der dunklen und regnerischen Jahreszeit betont die Polizei noch einmal deutlich:
Sichtbarkeit bedeutet Sicherheit. Helle Kleidung, Reflektoren und blinkende Anhänger können dabei helfen. Es ist wichtig, dass man sich gegenseitig sieht.
Es ist auch ratsam, das Fahrzeug regelmäßig zu überprüfen. Klare Sicht durch saubere Scheiben und intakte Scheibenwischer ist wichtig. Die Scheinwerfer müssen immer korrekt eingestellt sein, damit der Lichtkegel die Straße optimal ausleuchten kann.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen (87,36%). Von den Verkehrsunfällen fanden 55.296 innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%) statt. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








