Mindestens fünf Personen verletzt bei Unfallflucht mit Dodge und Linienbus. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Verkehrsunfall in Witten, Zeugen gesucht

Witten (ost)
Am Abend des 25.09.2026, gegen 23:04 Uhr, fuhren drei Autos hintereinander die Dortmunder Straße in südlicher Richtung. Das letzte Fahrzeug (Dodge) überholte die beiden vorausfahrenden Autos in der Nähe der Nummer 80 und übersah dabei einen entgegenkommenden Linienbus des Schienenersatzverkehrs. Um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, lenkte der Fahrer des Dodge sein Auto nach rechts und kollidierte mit dem ersten Auto (Mini Cooper) der Kolonne. Dieses Auto wurde in den Gegenverkehr geschleudert und prallte frontal gegen den oben genannten Linienbus. Die Insassen des Mini Coopers, die schwer verletzt wurden, waren die 18-jährige Fahrerin sowie drei weitere Insassen (zwei 13-jährige und ein 15-jähriger). Alle Personen stammen aus Witten. Nach der Erstversorgung durch die Feuerwehr wurden sie in örtliche Krankenhäuser gebracht, wo sie stationär bleiben. Der 56-jährige Fahrer des Busses aus Witten, der alleine im Fahrzeug war, erlitt einen Schock, wurde ebenfalls erstversorgt und ins Krankenhaus gebracht. Das Trümmerfeld erstreckte sich über eine Länge von etwa 80 bis 100 Metern. Der Unfallort wurde für die Dauer der Unfallaufnahme vollständig gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Es gab mäßigen Verkehr. Zwei Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Die beiden männlichen Insassen des Dodges flüchteten zu Fuß vom Unfallort in unbekannte Richtung. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den beiden Personen waren bisher erfolglos.
Die weiteren Ermittlungen werden vom örtlichen Verkehrskommissariat durchgeführt. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich während der Bürozeiten unter der Telefonnummer 0234/909-5005 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 ereigneten sich insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








