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Verkehrsunfall mit E-Scooter: Elfjähriger verletzt

Ein Kind wurde bei einem Unfall leicht verletzt, weil eine Autofahrerin den E-Scooter-Fahrer übersah. Der E-Scooter hatte keinen gültigen Versicherungsschutz.

Foto: Depositphotos

Düren (ost)

Am Mittwoch (14.10.2026) ereignete sich gegen 07:20 Uhr ein Verkehrsunfall an der Kreuzung Dechant-Bohnekamp-Straße / Burgauer Allee, bei dem ein elfjähriger E-Scooter-Fahrer leichte Verletzungen erlitt.

Eine 51-jährige Autofahrerin aus Düren plante, in die Burgauer Allee abzubiegen. Dabei übersah sie den elfjährigen Jungen, der auf seinem E-Scooter auf der Dechant-Bohnekamp-Straße aus Richtung Miesheimer Weg unterwegs war. Es kam zur Kollision während des Abbiegevorgangs.

Der Junge wurde bei dem Unfall leicht verletzt und anschließend seiner Mutter übergeben. Die Polizeibeamten, die den Unfall aufnahmen, stellten fest, dass der E-Scooter nicht versichert war. Aufgrund des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz wurde eine separate Anzeige gegen die Mutter des Jungen erstattet.

Es wird darauf hingewiesen, dass E-Scooter im öffentlichen Straßenverkehr erst ab einem Alter von 14 Jahren erlaubt sind. Außerdem ist eine gültige Versicherungspolice für die Nutzung erforderlich.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl ausmacht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt kamen 450 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, während 11.172 Personen schwer verletzt wurden und 68.000 Personen leicht verletzt wurden.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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