E-Scooter-Fahrer missachtet Verkehrsregeln, stürzt und wird verletzt. StVO gilt auch für E-Scooter.
Verkehrsunfall mit E-Scooter in Oberhausen

Oberhausen (ost)
Elektrische Roller sind schnell ausgeliehen und praktisch für kurze Strecken. Die Benutzerfreundlichkeit bedeutet jedoch nicht, dass die Straßenverkehrsordnung einfach umgangen werden kann.
Es ist nicht erlaubt zu zweit zu fahren, nicht auf dem Bürgersteig zu fahren und: Rot bedeutet Stopp – auch auf dem E-Scooter. Wer die Verkehrsregeln missachtet, riskiert nicht nur ein Bußgeld. Manchmal folgt die Strafe in Form von Schmerzen auch sofort – wie ein aktueller Verkehrsunfall in Oberhausen zeigt.
Am Mittwoch (26.08.2026) gegen 13:50 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Buschhausener Straße/Lindnerstraße ein Verkehrsunfall zwischen einem E-Scooter und einem Auto. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der E-Scooter-Fahrer auf der Lindnerstraße in Richtung Konrad-Adenauer-Allee.
Der Mann gab an, es eilig zu haben. Obwohl die Fußgängerampel für ihn Rot zeigte, fuhr er in den Kreuzungsbereich und versuchte, zwischen gerade anfahrenden Fahrzeugen hindurchzufahren. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das auf der Buschhausener Straße unterwegs war und bei Grünlicht angefahren war.
Der E-Scooter-Fahrer stürzte über den Lenker. Er wurde mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren Übrige Sachschadensunfälle. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








