In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in Wenden ein schwerer Verkehrsunfall. Die Drohneneinheit der Feuerwehr wurde zur Suche nach weiteren Verletzten eingesetzt.
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person: Einsatz der Drohneneinheit

Wenden (ost)
Wenden, 26. April 2026 – In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich auf der Straße, die Wenden Rothemühle mit Wenden Bebbingen verbindet, ein schwerer Verkehrsunfall. Ersten Berichten zufolge war mindestens eine Person im Auto eingeklemmt. Neben verschiedenen Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Wenden waren auch der Rettungsdienst des Kreises Olpe und Kräfte der Kreispolizeibehörde Olpe sofort am Unfallort im Einsatz. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, befanden sich bereits eine betroffene Person und eine leicht verletzte Person außerhalb des Unfallfahrzeugs. Eine schwer verletzte Person konnte sich nicht selbst aus dem verunfallten Auto befreien und wurde vom Rettungsdienst im Fahrzeug erstversorgt. Die schonende Rettung dieser Person erfolgte mit Hilfe der Feuerwehr über den Kofferraum. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde die Drohneneinheit der Freiwilligen Feuerwehr Wenden eingesetzt. Mithilfe der Drohne wurde der Nahbereich des Unfallorts gezielt nach weiteren möglicherweise verletzten Personen abgesucht. Nach Abschluss aller Rettungs- und Suchmaßnahmen übernahm ein spezialisiertes Verkehrsunfallteam der Polizei die Ermittlungen zur Unfallursache. Die Feuerwehr Wenden war mit den Einheiten Hillmicke, Gerlingen, der Drohneneinheit und dem Führungsdienst vor Ort. Der Rettungsdienst des Kreises Olpe war mit drei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug im Einsatz. Insgesamt wurden drei Personen medizinisch versorgt; eine schwer verletzte Person wurde in eine spezialisierte Klinik transportiert.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








