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Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen in Kevelaer

Drei Verkehrsteilnehmende erleiden schwere Verletzungen bei Kollision auf der B9, Ein Fahrer bleibt unverletzt.

Foto: Depositphotos

Kevelaer-Wetten (ost)

Am Samstag (25. Juli 2026) ereignete sich gegen 11:55 Uhr an der B9, im Bereich der Einmündung zur Bahnhofstraße, in Kevelaer ein Verkehrsunfall. Ein 24-jähriger Fahrer aus Nettetal fuhr mit einem Mitsubishi Colt auf der B9 in Richtung Kevelaer. Vor der Einmündung zur Bahnhofstraße musste der 24-Jährige aufgrund eines abbiegenden Fahrzeugs abrupt bremsen. Hinter dem Mitsubishi Colt befanden sich zu diesem Zeitpunkt mehrere andere Autos. Eine 66-jährige Frau aus Kerken fuhr direkt hinter dem Fahrer aus Nettetal mit einem Hyundai i10. Hinter diesen beiden Fahrzeugen befand sich ein Citroen Berlingo, in dem ein 23-jähriger Mann aus Kevelaer unterwegs war. Sowohl die Frau aus Kerken als auch der Mann aus Kevelaer konnten ihre Autos rechtzeitig stoppen. Ein dahinter fahrender BMW X3, in dem sich ein 57-jähriger Mann aus Kleve befand, konnte jedoch nicht rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem vorausfahrenden Fahrzeug (Hyundai i10). Durch den Zusammenstoß wurden die anderen Fahrzeuge zusammengeschoben und es entstand an allen vier Autos Sachschaden. Der 57-jährige Mann aus Kleve, der 23-jährige Mann aus Kevelaer und die 66-jährige Frau aus Kerken erlitten schwere Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Fahrer aus Nettetal blieb unverletzt. Der BMW X3, der Citroen Berlingo und der Hyundai i10 waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die B9 war bis 13:45 Uhr aufgrund der Unfallaufnahme gesperrt. (pp)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle (87,36%). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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