Polizei sucht Zeugen nach Zusammenstoß zwischen E-Scooter-Fahrerin und Fahrradfahrer. Ermittlungen wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.
Verkehrsunfallflucht auf Kennedybrücke in Bonn-Beuel

Bonn (ost)
Nach einem Verkehrsunfall in der Nacht auf Montag (03.08.2026) auf der Kennedybrücke in Bonn-Beuel, sucht die Polizei in Bonn nach einer unbekannten E-Scooter-Fahrerin und bittet um Hilfe aus der Bevölkerung.
Nach bisherigen Informationen fuhr ein Radfahrer gegen 00:15 Uhr die Kennedybrücke von der Bonner Innenstadt kommend in Richtung Beuel. Zwei E-Scooter kamen ihm in der Mitte der Brücke entgegen. Der erste E-Scooter-Fahrer konnte ausweichen, aber die folgende E-Scooter-Fahrerin stieß frontal mit dem Radfahrer zusammen.
Nach dem Zusammenstoß stürzten beide Personen zu Boden. Der Radfahrer wurde verletzt und vor Ort von Rettungskräften behandelt.
Die Unfallverursacherin stand sofort auf, stieg auf ihren E-Scooter und floh in Richtung Bonner Zentrum, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Eine Zeugin half dem gestürzten Radfahrer.
Die flüchtige E-Scooter-Fahrerin wird wie folgt beschrieben: Kräftige Statur, lange schwarze dunkle Haare, dunkler Teint.
Das Verkehrskommissariat 1 hat die Ermittlungen wegen Fahrerflucht aufgenommen und bittet um Hinweise:
Wer hat den Unfall auf der Kennedybrücke gesehen oder kann Informationen zur beschriebenen E-Scooter-Fahrerin geben?
Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an vk1.bonn@polizei.nrw.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesopfer, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








