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Verkehrsunfallflucht in Bonn-Tannenbusch

Das Verkehrskommissariat ermittelt nach einem Unfall am 11.07.2025 und sucht Zeugen. Eine Autofahrerin wurde von einem Fahrradfahrer zum Abbremsen gezwungen, was zu einem Auffahrunfall führte.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Nach einem Autounfall am Freitag, dem 11.07.2025, in Bonn-Tannenbusch führt das Verkehrskommissariat 1 der Bonner Polizei eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Fahrerflucht durch und sucht nach Zeugen.

Während des Unfalls, gegen 09:50 Uhr, fuhr eine 55-jährige Fahrerin auf der Brühler Straße in Richtung Justus-von-Liebig-Straße. Gemäß den aktuellen Ermittlungen und den vorhandenen Informationen soll ein unbekannter Radfahrer von der Straße Am Krähenhorst auf die Brühler Straße abgebogen sein, ohne am Stoppschild anzuhalten. Um eine Kollision zu vermeiden, bremste die 55-Jährige abrupt ab. Ein 19-jähriger Fahrer fuhr dann auf ihr Auto auf. Die beschädigten Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Der unbekannte Radfahrer, der angeblich mit einem schwarzen Liegerad mit Chromteilen und einem grünen „Fähnchen“ unterwegs war, setzte seinen Weg über die Brühler Straße fort, wie Zeugen berichten.

Die bisherigen Untersuchungen des Verkehrskommissariats 1 der Bonner Polizei, bei denen auch der örtliche Bezirksdienst beteiligt war, haben bisher keine neuen Informationen ergeben. Die Ermittler bitten daher um Hinweise von Zeugen unter 0228 15-0 oder per E-Mail an VK1.Bonn@polizei.nrw.de.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 wurden in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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