In der letzten Nacht entkam ein PKW mit hoher Geschwindigkeit der Polizei. Zwei Männer wurden festgenommen, es entstand ein Sachschaden von mindestens 24.000.- Euro.
Verkehrsunfallflucht in Bünder Innenstadt

Bünde (ost)
Letzte Nacht (06.08.) wurde ein verdächtiges Auto in der Blankener Straße von einer Streifenwagenbesatzung bemerkt. Die Polizei wollte den VW Golf daraufhin kontrollieren. Die Beamten forderten den Fahrer mit Signalen zum Anhalten und Blaulicht auf. Das Fahrzeug, das sich später als mit zwei Männern besetzt herausstellte, fuhr daraufhin durch die Bahnhofstraße in verschiedene Straßen der Bünder Innenstadt. Beim Abbiegen in die Südlenger Straße kollidierte das Auto mit einem Zaun und kam schließlich an einer Hauswand zum Stehen. Die beiden Insassen des Fahrzeugs (36 und 35 Jahre alt) aus Bünde versuchten vor den Beamten zu fliehen, wurden aber vor Ort dank einer schnellen Verfolgung festgenommen. Bei der Atemalkoholkontrolle der Personen ergaben sich Hinweise auf Alkoholkonsum und auch ein Drogentest deutete auf Drogenkonsum hin. Daher wurde auf Anordnung eines Richters eine Blutprobe entnommen. Dies geschah, da in den ersten Aussagen zum Vorfall niemand zugeben wollte, gefahren zu sein. Aus diesem Grund wurde das Fahrzeug ebenfalls auf Anordnung sichergestellt. Die einschreitenden Beamten bemerkten außerdem einen gefälschten Führerschein, der ebenfalls beschlagnahmt wurde. Die beiden müssen sich nun mehreren strafrechtlichen Verfahren stellen. Es entstand ein Sachschaden von mindestens 24.000 Euro. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern an. Die Polizei bittet Zeugen, die nähere Informationen über die gefährliche Fahrt durch die Innenstadt geben können, sich zu melden. Hinweise werden an das Verkehrskommissariat in Herford unter der Telefonnummer 05221-8880 erbeten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen gemeldet, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle summierten sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








