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Verkehrsunfallflucht in Duisburg

Eine Pkw-Fahrerin wurde nach Verkehrsunfallflucht und Verfolgungsfahrt in Duisburg gestellt. Sie wurde auf Alkohol getestet und erwartet ein Strafverfahren.

Foto: Depositphotos

Düsseldorf (ost)

Am späten Sonntagabend um 23:05 Uhr konnten Beamte eine Autofahrerin im Stadtgebiet von Duisburg aufgreifen, nachdem sie zunächst versucht hatte, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Sie wird verdächtigt, zuvor in Düsseldorf einen Verkehrsunfall verursacht und sich danach unerlaubt entfernt zu haben.

Aufmerksame Bewohner meldeten der Polizei kurz nach 23:00 Uhr, dass an der Kreuzung Prinz-Georg-Straße/Stockkampstraße drei geparkte Fahrzeuge von einem Auto beschädigt wurden. Der Fahrer des Autos flüchtete dann unerlaubt vom Unfallort.

Während der Unfallaufnahme meldete ein anderer Zeuge auf der A 52 in Richtung Essen bei Ratingen ein stark beschädigtes Fahrzeug mit auffälligem Fahrverhalten. Ein Einsatzteam der Autobahnpolizei gab der Fahrerin mehrmals Anhaltezeichen, die sie jedoch ignorierte. Als sie schließlich an der Anschlussstelle Duisburg-Wedau von der Autobahn A 3 abfuhr, konnten die Beamten die 43-jährige Frau stellen.

Nach dem Abgleich der Unfallschäden an ihrem Fahrzeug und den Schäden an den drei Autos in Düsseldorf wird vermutet, dass die Frau die Unfallverursacherin ist. Da sie offensichtlich stark betrunken war, wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Sie erwartet nun ein entsprechendes Strafverfahren; die Ermittlungen dauern an.

(heu)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92%), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13%) und 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59%). Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 (87,36%). In der Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Dabei gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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