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Verkehrsunfallflucht in Rheine, Polizei sucht Zeugen

Ein 10-jähriger Junge wurde auf seinem Fahrrad von einem schwarzen Auto angefahren. Die Fahrerin flüchtete, Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Rheine (ost)

Am Dienstag (21.04) gab es zwischen 07.35 Uhr und 07.40 Uhr in Rheine auf dem Radweg der Neuenkirchener Straße einen Verkehrsunfall.

Ersten Informationen zufolge fuhr ein dunkles Auto aus den Geschäftsparkplätzen heraus, die kurz hinter der Kreuzung mit der Hünenborgstraße liegen. Gleichzeitig fuhr ein 10-jähriger Junge mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Neuenkirchener Straße in Richtung Innenstadt. Die Fahrerin des dunklen Autos signalisierte dem Kind mit einer Handbewegung, dass es weiterfahren solle. Als er losfuhr, tat sie es auch. Dabei kollidierte das Auto mit dem Hinterrad des Fahrrads des Jungen. Er stürzte und wurde leicht verletzt.

Die Fahrerin hielt an, setzte jedoch kurz darauf ihre Fahrt stadtauswärts fort, ohne ihren Pflichten als Unfallbeteiligte nachzukommen. Das dunkle Auto soll mittelgroß sein. Die Fahrerin soll etwa 35 Jahre alt gewesen sein, eine kräftige Statur haben und es wurden Tätowierungen am Hals bemerkt.

Die Polizei hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach der Verursacherin des Unfalls und Zeugen, die Informationen zu dem Vorfall geben können. Sie werden gebeten, sich mit der Polizei in Rheine unter der Telefonnummer 05971/938-4215 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 davon aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 518, wobei 458 männliche und 60 weibliche Verdächtige waren. 206 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, wobei 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige waren. 310 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle, was 8,68% aller Unfälle ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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