Eine 14-Jährige wurde von einem weißen Kleinwagen angefahren. Der Fahrer sprach sie an und fuhr dann weg. Polizei bittet um Hinweise.
Verkehrsunfallflucht: Polizei sucht Zeugen

Aachen (ost)
Am Freitagabend (27.02.2026) wurde eine 14-Jährige gegen 19:45 Uhr an der Kreuzung Trierer Straße/Königsberger Straße von einem Auto erfasst und am Arm verletzt. Laut aktuellen Informationen überquerte das Mädchen die Trierer Straße von der Königsberger Straße kommend zu Fuß, obwohl die Fußgängerampel rot war. Ein weißer Kleinwagen fuhr auf der Trierer Straße in Richtung Innenstadt und kollidierte frontal mit der 14-Jährigen.
Der Autofahrer stoppte, stieg aus und sprach das Mädchen an. Berichten zufolge sagte sie ihm mehrmals, dass sie unverletzt sei und er weiterfahren könne. Daraufhin setzte der Fahrer seine Fahrt fort.
Ein Zeuge, der den Vorfall beobachtet hatte, informierte kurz darauf den Rettungsdienst, da das Mädchen ihm mitteilte, dass sie Schmerzen im Arm habe.
Die Jugendliche wurde leicht verletzt von einem Krankenwagen in Begleitung ihrer Mutter in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei Aachen nahm den Verkehrsunfall auf.
Das zuständige Verkehrskommissariat der Polizei Aachen hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Personen, die etwas beobachtet haben oder Informationen zum weißen Kleinwagen und dem Fahrer haben, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise werden unter folgenden Rufnummern entgegengenommen: während der Bürozeiten unter 0241-9577 42101 oder außerhalb der Bürozeiten unter 0241-9577 0. (gw)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen (0,59%) vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








