Ein 57-jähriger Radfahrer wurde auf der Bahnhofstraße schwer verletzt, nachdem ein E-Scooter-Fahrer mit ihm kollidierte und danach flüchtete.
Verkehrsunfallflucht: Radfahrer schwer verletzt

Jülich (ost)
Am Freitag (02.10.2026) ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Bahnhofstraße in Jülich, bei dem ein 57-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde. Der Verursacher des Unfalls ist bisher unbekannt und hat sich vom Unfallort entfernt. Die Polizei bittet nun um Zeugenhinweise.
Nach den bisherigen Ermittlungen fuhr ein unbekannter Mann mit einem E-Scooter auf dem Gehweg der Bahnhofstraße in Richtung Dürener Straße. Gleichzeitig war ein 57-jähriger Mann aus Jülich mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg in Richtung Große Rurstraße unterwegs. Eine 67-jährige Frau aus Jülich ging mit ihrem Rollator ebenfalls auf dem Gehweg in Richtung Dürener Straße.
Als die drei Verkehrsteilnehmer gleichzeitig die Fahrbahn an der Einmündung zur Doktor-Weyer-Straße überquerten, wich der Radfahrer nach rechts auf die Fahrbahn aus, um der Fußgängerin Platz zu machen. Der E-Scooter-Fahrer fuhr dann zwischen dem Radfahrer und der Fußgängerin hindurch, was zur Kollision zwischen E-Scooter und Fahrrad führte.
Der 57-Jährige stürzte mit seinem Fahrrad auf die Fahrbahn und wurde schwer verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, während die 67-Jährige unverletzt blieb.
Der E-Scooter-Fahrer, der den Unfall verursachte, entfernte sich daraufhin vom Unfallort, ohne sich um den verletzten Radfahrer zu kümmern.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise, die zum Unfallhergang oder zum unbekannten E-Scooter-Fahrer gemacht werden können. Hinweise werden vom zuständigen Sachbearbeiter während der Bürozeiten unter der Telefonnummer 02421 949-5230 entgegengenommen. Außerhalb der Bürozeiten wenden Sie sich bitte an die Polizei unter 02421 949-0.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 auf Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 3.764 Fällen oder 0,59% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 556.792 oder 87,36%, sind Übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








