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Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann

In den vergangenen Tagen ereigneten sich mehrere Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann, darunter ein Unfall im Stadtteil Eggerscheidt und ein Auffahrunfall auf der Richrather Straße.

Symbolbild Verkehrsunfallaufnahme
Foto: Presseportal.de

Ratingen / Langenfeld (ost)

In den letzten Tagen hat die Polizei im Kreis Mettmann folgende Verkehrsunfallfluchten verzeichnet:

Wie bereits in einer separaten Pressemitteilung zu aktuellen Schnee- und Glatteisunfällen im Kreis Mettmann erwähnt (siehe unsere Pressemitteilung mit der ots-Nummer 260115 unter folgendem Link https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/6190903) ereignete sich am Montagnachmittag, dem 5. Januar 2026, außerdem eine Verkehrsunfallflucht im Stadtteil Eggerscheidt.

Ein 32-jähriger Fahrer eines Cupra Formentor mit Sommerreifen fuhr bei starkem Schneefall die Straße Am Schwarzebruch entlang, als er von einem unbekannten Auto überholt wurde. Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und hatte einen Unfall. Dabei wurde er leicht verletzt.

Der unbekannte Unfallverursacher verließ die Unfallstelle in unbekannte Richtung, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.

Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen unter der Telefonnummer 02102 9981-6210 jederzeit entgegen.

Am Montagabend, dem 29. Dezember 2025, ereignete sich auf der Richrather Straße an der Kreuzung Winkelsweg ein Auffahrunfall. Gegen 20:40 Uhr musste der 31-jährige Fahrer eines Skoda Fabia an einer roten Ampel an der Kreuzung anhalten. Der Fahrer eines BMW 3er Reihe fuhr auf das Heck des Skoda auf. Dabei wurden beide Fahrzeuge beschädigt und der 31-jährige Langenfelder Fahrer sowie sein 30-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt.

Der BMW-Fahrer verließ die Unfallstelle noch vor dem Eintreffen der alarmierten Polizei über den Winkelsweg in Richtung Schneiderstraße. Trotz einer sofortigen Fahndung konnte der flüchtige BMW-Fahrer in der Umgebung nicht mehr gefunden werden. Die Polizei hat Ermittlungen an der Halteranschrift eingeleitet und bittet um Hinweise.

Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld unter der Telefonnummer 02173 288-6310 jederzeit entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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