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Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann

In den letzten Tagen gab es zwei Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann. Ein VW Caddy wurde beschädigt und eine 22-jährige Insassin eines Linienbusses leicht verletzt.

Symbolbild Verkehrsunfallaufnahme
Foto: Presseportal.de

Langenfeld (ost)

In den letzten Tagen hat die Polizei im Kreis Mettmann folgende Verkehrsunfallfluchten verzeichnet:

Am Dienstagmorgen, dem 17. Februar 2026, ereignete sich in Langengeld-Reusrath eine Verkehrsunfallflucht. Um 7:20 Uhr fuhr der Fahrer eines grauen VW Caddy die Trompeter Straße in Richtung Leichlingen entlang. Als er die Hausnummer 21 erreichte, musste er geparkten Autos am rechten Straßenrand ausweichen. Zu diesem Zeitpunkt kam ihm ein Auto entgegen. Die Außenspiegel auf der Fahrerseite berührten sich und der Außenspiegel des VW Caddy wurde beschädigt. Der Fahrer des hellen entgegenkommenden Autos verließ die Unfallstelle, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Der VW wurde mit einem geschätzten Schaden von mehreren hundert Euro zurückgelassen. Es liegen keine näheren Angaben zum entgegenkommenden Auto oder seinem Fahrer vor.

Am Mittwoch, dem 18. Februar 2026, fiel eine 22-jährige Insassin eines Linienbusses durch eine Gefahrenbremsung und wurde leicht verletzt. Der Busfahrer fuhr gegen 14:45 Uhr auf der Straße „Auf dem Sändchen“ auf der rechten Fahrspur für Busse in Richtung Theodor-Heuss-Straße. Kurz vor der Einmündung zur Turnerstraße wurde er auf der linken Fahrspur von einem Kleinwagen überholt. Dieser bog vor dem Bus nach rechts in die Turnerstraße ab, ohne den vorfahrtsberechtigten Linienbus zu beachten. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, führte der Busfahrer eine Vollbremsung durch, woraufhin die 22-jährige Insassin das Gleichgewicht verlor und stürzte. Die alarmierten Rettungskräfte versorgten die Frau vor Ort medizinisch und brachten sie zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrer des grauen Kleinwagens (vermutlich ein VW Polo) mit Mettmanner Kennzeichen (ME) verließ die Unfallstelle über die Turnerstraße, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Der Fahrer wurde als etwa 60 Jahre alt beschrieben, mit kurzen grauen Haaren und einer Brille. Auf dem Beifahrersitz befand sich eine gleichaltrige Frau mit blonden Haaren.

Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld unter der Telefonnummer 02173 288-6310 jederzeit entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 (9,92%) auf Unfälle mit Personenschaden, 13.559 (2,13%) auf schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden und 3.764 (0,59%) auf Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 (87,36%). In Ortslagen ereigneten sich 55.296 (8,68%) Unfälle innerorts, 17.437 (2,74%) außerorts (ohne Autobahnen) und 6.889 (1,08%) auf Autobahnen. Die Anzahl der Getöteten beträgt 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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