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Verkehrsunfallfluchten im Kreis Mettmann

Die Polizei registrierte mehrere Fälle von Fahrerflucht. Ein schwarzer Ford Focus wurde beschädigt und eine Fußgängerin von einem Kind auf einem Fahrrad angefahren.

Symbolbild: Die Polizei ermittelt wegen einer Verkehrsunfallflucht
Foto: Presseportal.de

Ratingen / Monheim am Rhein (ost)

In den letzten Tagen gab es im Kreis Mettmann folgende Verkehrsunfallfluchten:

Zwischen Donnerstag, dem 2. April 2026, und Freitag, dem 3. April 2026, wurde ein schwarzer Ford Focus auf der Industriestraße in Ratingen beschädigt. Die Fahrerin des Fahrzeugs parkte am Donnerstag um 16 Uhr am Straßenrand in der Nähe der Hausnummer 67. Als sie am Freitag um 16 Uhr zurückkehrte, bemerkte sie einen neuen Unfallschaden auf der linken Seite. Der Verursacher des Unfalls hatte sich entfernt, ohne eine Schadensregulierung zu ermöglichen.

Hinweise werden von der Polizei in Ratingen unter der Telefonnummer 02102 9981-6210 jederzeit entgegengenommen.

Am Dienstag, dem 7. April 2026, wurde eine 76-jährige Fußgängerin auf der „Alte Schulstraße“ in Monheim am Rhein von einem Kleinkind auf einem Fahrrad angefahren und verletzt. Gegen 16 Uhr verließ die 76-Jährige ein Buchgeschäft in der Nähe der Hausnummer 35, als ein Kleinkind auf einem Fahrrad den Gehweg entlang fuhr. Das etwa vier Jahre alte Kind kollidierte vor dem Buchladen mit der Seniorin, die dabei verletzt wurde. Ein Mann, der neben dem Kind auf einem Fahrrad die „Alte Schulstraße“ entlangfuhr und offensichtlich für das Kind verantwortlich war, entfernte sich nach einem kurzen Gespräch mit der 76-Jährigen von der Unfallstelle, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Die leicht verletzte Seniorin wurde von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.

Hinweise werden von der Polizei in Monheim am Rhein unter der Telefonnummer 02173 9594-6350 jederzeit entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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