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Verkehrsunfallprävention: Polizei Hagen sucht Referentinnen und Referenten

Junge Verkehrsteilnehmende sind Hauptverursacher schwerer Unfälle. Polizei sucht Beteiligte für Präventionsvorträge in Schulen.

Crash Kurs NRW Logo
Foto: Presseportal.de

Hagen (ost)

Manchmal kann eine einzige falsche Entscheidung das Leben für immer verändern – oder sogar beenden.

Bei einem Blick auf die Verkehrsstatistik wird jedes Jahr deutlich: Der Anteil junger Verkehrsteilnehmer an schweren Verkehrsunfällen ist überdurchschnittlich hoch. Deshalb besuchen unsere Verkehrssicherheitsberater regelmäßig weiterführende Schulen und präsentieren die Präventionskampagne „Crash Kurs NRW“ mit verschiedenen Referenten.

Das Konzept dieser Veranstaltungen zielt darauf ab, Schüler auf Hauptunfallursachen wie Geschwindigkeit, Alkohol- oder Drogenkonsum und Ablenkung aufmerksam zu machen. Polizeibeamte, Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Notfallseelsorger, Angehörige und Opfer berichten von ihren Erfahrungen bei Unfällen, an denen junge Menschen beteiligt waren. Sie zeigen Bilder oder Videos von Unfallstellen und schildern ihre Erlebnisse z.B. bei der Erstversorgung oder der Überbringung einer Todesnachricht.

Die Polizei Hagen sucht derzeit weitere Beteiligte, die in Schulen über ihre Erfahrungen berichten und so zur Unfallprävention auf persönliche Weise beitragen möchten. Die einstündigen Veranstaltungen finden vormittags unter der Woche statt. Jeder Referent hat etwa 15 bis 20 Minuten Redezeit.

Es ist wichtig zu beachten:

Sie waren in einen schweren Unfall als Helfer oder Beteiligter involviert und möchten den Schülern Ihre Geschichte erzählen oder haben Fragen?

Dann kontaktieren Sie gerne die Pressestelle unter pressestelle.hagen@polizei.nrw.de.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier: https://polizei.nrw/artikel/realitaet-erfahren-echt-hart (rst)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag im Jahr 2022 bei 56367 und stieg im Jahr 2023 auf 57879. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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