Über 120 Verstöße bei Geschwindigkeitskontrollen, darunter auch Manipulation von E-Scooter und Fahren ohne Fahrerlaubnis.
Verkehrsverstöße in Gelsenkirchen geahndet

Gelsenkirchen (ost)
Insgesamt 129 Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung wurden während der zweiten Kontrollwoche „Speed“ in diesem Jahr festgestellt. Vom 3. bis 9. August 2026 führten Einsatzkräfte der Polizei Gelsenkirchen verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durch und beteiligten sich somit erneut an der europaweiten Verkehrsaktion des Netzwerks ROADPOL.
Von insgesamt 1048 kontrollierten Fahrzeugen lag der Anteil der Fahrer, die die vorgeschriebene Geschwindigkeit überschritten, bei über 12 Prozent. Geschwindigkeitsüberschreitungen sind nach wie vor eine der Hauptursachen für Unfälle im Straßenverkehr. Schwere Verletzungen und sogar Todesfälle sind oft die schwerwiegenden Folgen. Die Polizei Gelsenkirchen appelliert: Fahren Sie umsichtig, vorausschauend und angepasst.
Am Freitag, den 7. August 2026, bemerkten die Einsatzkräfte außerdem ein Elektrokleinstfahrzeug, das mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Braukämperstraße in Beckhausen unterwegs war. Der 49-jährige Fahrer aus Gelsenkirchen gab an, den E-Scooter durch Softwaremanipulation modifiziert zu haben. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.
Auch am vergangenen Freitag überstieg ein 35-jähriger Fahrer aus Gelsenkirchen die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Braukämperstraße. Bei der Kontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass der Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Auch ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
Die Polizei kontrolliert unabhängig von Aktionswochen die Geschwindigkeit im Straßenverkehr im gesamten Stadtgebiet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 3.764 Fällen, also 0,59%, vertreten. Der Großteil der Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 556.792. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








