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Verl: Autofahrer flüchtet vor Polizei

Ein alkoholisierter Autofahrer versucht sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen und wird versteckt im Straßengraben gefunden.

Foto: Depositphotos

Gütersloh (ost)

Verl (MK) – Am Freitagabend (24.07., 21.30 Uhr) informierten Augenzeugen die Polizei über einen möglicherweise betrunkenen Autofahrer in Kaunitz, der in Richtung Verl unterwegs war. Kurz darauf entdeckte eine Polizeistreife das Auto am Kreisverkehr Bielefelder Straße/ Sender Straße. Als die Beamten den Fahrer des VW zum Anhalten aufforderten, widersetzte sich dieser und versuchte, einer Verkehrskontrolle zu entkommen. In Verl bog der Fahrer zunächst in verschiedene Straßen ab, um dann auf der Lindenstraße stadtauswärts zu fahren. Die Polizeistreife verlor das Auto kurzzeitig aus den Augen. Gegen 21.42 Uhr wurde der VW schließlich im Einmündungsbereich Marienstraße/ Gentestraße verschlossen abgestellt. Während der Verfolgungsfahrt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand gefährdet.

Bei der Suche nach dem Fahrer waren mehrere Streifenwagen und ein Diensthund vor Ort. Der Diensthund entdeckte schließlich den 48-jährigen Verler, der zuvor den VW gefahren hatte, versteckt in einem nahegelegenen Straßengraben mit hohem Gras. Der Mann unterzog sich einem freiwilligen Atemalkoholtest, der ein vorläufiges Ergebnis von 1,44 Promille ergab. Anschließend wurde der Verler zur Blutentnahme zur Polizeiwache gebracht.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Bielefeld wurde der VW sichergestellt und von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Gegen den 48-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Verkehrsdelikte eingeleitet und sein Führerschein wurde eingezogen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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