Vier Personen wurden verletzt, darunter zwei durch Stichverletzungen und zwei durch Schüsse. Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an.
Verletzte nach Auseinandersetzung in Köln-Mülheim

Köln (ost)
Zusatz zur Pressemitteilung vom 3. August, Absatz 3:
Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Köln teilen mit:
Während des Vorfalls am Montagabend (3. August) gegen 22 Uhr auf der Berliner Straße in Köln-Mülheim wurden zwei Männer im Alter von 24 und 48 Jahren durch Stichwunden verletzt. Eine Frau (39) und ein Mann (42) wurden durch Schüsse verwundet. Drei der Verletzten werden weiterhin in Krankenhäusern behandelt. Neben den Verletzten wurden auch zwei 19-jährige Verdächtige sowie ein 21-Jähriger vorläufig festgenommen.
Eine Sonderkommission wurde noch in der Nacht eingesetzt. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf des Vorfalls und den Hintergründen dauern an. Es wird Hinweisen nachgegangen, dass Streitigkeiten zwischen zwei Familien, die in Mülheim und Delbrück leben, der Auslöser für die Tat gewesen sein könnten. Die Kriminalpolizei analysiert die gesicherten Spuren und die Zeugenaussagen. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob die erforderlichen Bedingungen für die Beantragung von Haftbefehlen erfüllt sind. (cb/ts)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Verglichen mit der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen einen ähnlich hohen Wert aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








