Zwei Jugendliche verunfallten in Fußgängerzone, Verdacht auf Drogenkonsum beim Fahrer.
Verletzte nach E-Scooter-Sturz in Kleve

Kleve (ost)
Am Dienstag (09. Juni 2026) um 21:06 Uhr hatten ein 18-jähriger und ein 16-jähriger Jugendlicher aus Kleve einen Unfall mit ihrem E-Scooter in der Fußgängerzone von Kleve. Sie fuhren die Große Straße hinunter, wobei der 18-Jährige den E-Scooter lenkte, während der 16-Jährige hinten stand. Der Scooter gehörte dem Vater des 16-Jährigen. Beim Vorbeifahren an einer Bäckerei versuchte der Fahrer den Roller wegen einer Bodenwelle zu bremsen, verlor jedoch die Kontrolle über das Fahrzeug. Dadurch kam es zu einem Sturz und beide Jugendlichen rutschten einige Meter über den Asphalt. Sie erlitten leichte Verletzungen, wobei der 16-Jährige mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde, um ambulant behandelt zu werden. Nach aktuellen Informationen stand der 18-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Cannabis, weshalb ihm auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen wurde. Am E-Scooter entstand Sachschaden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, während es 2023 57879 waren. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen nicht die Region mit den meisten aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023, da diese Zahl bei 73917 lag.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren übrige Sachschadensunfälle mit 556.792 Fällen, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








