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Verletzter E-Scooter-Fahrer in Viersen-Dülken

Ein 31-jähriger Mann wurde schwer verletzt, nachdem er mit einem mutmaßlich getunten E-Scooter gestürzt war. Die Ermittlungen wegen des illegalen Tunings und des Verstoßes gegen Verkehrsgesetze dauern an.

Foto: unsplash

Viersen-Dülken (ost)

Passanten entdeckten am Mittwochabend einen schwer verletzten E-Scooter-Fahrer auf einer Brücke der A61 im Bereich Ransberg in Dülken.

Der 31-jährige Viersener muss gegen 17.30 Uhr gestürzt sein. Als die Passanten ankamen, lag der Mann bereits am Boden und wurde sofort schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Die Einsatzkräfte mussten über die Fahrzeug-Identnummer ermitteln, wem der Roller gehört, da kein Kennzeichen angebracht war. Es stellte sich heraus, dass der Roller auf eine andere Person zugelassen war.

Ein Familienmitglied des Unfallfahrers gab an, den Roller “per Handschlag” von dem Mann gekauft zu haben. Zudem wurde zugegeben, dass am Scooter manipuliert wurde, um ihn auf etwa 50 km/h zu beschleunigen.

Bei einem Fahrzeug mit dieser Höchstgeschwindigkeit ist ein Führerschein erforderlich, den weder das Familienmitglied noch der Unfallfahrer besaßen. Zudem handelt es sich um einen Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, da die Versicherung nur für einen E-Scooter abgeschlossen war.

Die Ermittlungen des Verkehrskommissariats sind noch im Gange. Die Polizei betont jedoch, dass es einen Grund gibt, warum E-Scooter nicht mit 50 km/h fahren können. Eine solche Manipulation birgt Lebensgefahr, wie dieser Unfall zeigt. Zudem drohen Konsequenzen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 aus, was 2.13% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3764, was 0.59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556792, was 87.36% entspricht. Innerorts gab es 55296 Unfälle (8.68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17437 (2.74%) und auf Autobahnen 6889 (1.08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11172 und Leichtverletzten 68000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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