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Vermeintlicher Dieb in Aachen gestellt

Die Bundespolizei konnte einen 35-jährigen Algerier nach einer fußläufigen Flucht festnehmen. Der Mann konnte keine gültigen Papiere vorweisen und führte gestohlene Smartphones bei sich.

Foto: Depositphotos

Aachen (ost)

Am heutigen Donnerstagvormittag gelang es der Bundespolizei in Aachen, einen mutmaßlichen Straftäter festzunehmen.

Ein 35-jähriger Algerier wurde von einer Streife in der Eingangshalle des Hauptbahnhofs Aachen entdeckt und sollte einer Kontrolle unterzogen werden. Nachdem die Beamten ihn angesprochen hatten, ergriff der Algerier sofort die Flucht zu Fuß. Nach einer kurzen Verfolgung, unter anderem mit einem Dienstfahrzeug, konnte die Person nach etwa 800 Metern gestellt und vorläufig festgenommen werden. Der Grund für die Flucht wurde schnell offensichtlich. Der Mann konnte keine gültigen Ausweispapiere vorzeigen. Der Koffer, den er bei der Flucht zurückgelassen hatte, war mit Kleidung gefüllt, die offensichtlich nicht ihm gehörte. Außerdem warf er während der Flucht einen Rucksack weg, in dem sich zwei teure Smartphones befanden. Da er die Telefone nicht entsperren konnte, verdichtete sich der Verdacht des Diebstahls. Auf der Wache wurde der Mann erkennungsdienstlich behandelt. Dabei stellte sich heraus, dass er kein Unbekannter war. Neben den 10 verschiedenen Identitäten war er auch im Bereich Diebstahl hinreichend bekannt. In der Vergangenheit wurde er mehrfach wegen Diebstahls, insbesondere schwerem Diebstahl und räuberischem Diebstahl, angezeigt. Auch das mehrfache Erschleichen von Leistungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte waren Teil seiner Akte. Bevor er die Wache verlassen durfte, kam noch eine weitere Anzeige hinzu. Er beleidigte die Beamten als “Rassisten”. Daraufhin wurde die Anzeige erweitert und er wurde aufgefordert, sich beim zuständigen Ausländeramt zu melden.

Quelle: Presseportal

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